5.) Texturproblem


Es gab das Problem, dass im POV-Ray-Rendering die Texturen für einige der Objekte in der THD-Szene nicht erkannt wurden. Entweder fehlte die Textur oder es wurde eine falsche Textur auf das betreffende Objekte gelegt. Die Lösung hierzu sieht wie folgt aus: Die Einstellung "Mit Farbe mischen" bei den Materialeinstellungen im THD muss deaktiviert werden. Ist diese Einstellung "Mit Farbe mischen" im THD unter den Materialeinstellungen aktiviert, dann ignoriert POV-Ray die Texturangabe und nimmt stattdessen die Materialeinstellung "Diffuse Farbe". Dies erklärt dann acuh den Grünstich in der Schlafzimmerszene und die schwarze Badewanne in der Bad-Szene im THD.


6.) Transparenzproblem


Es gab im THD das Problem, dass im POV-Ray-Rendering Transparenzen bei einigen Objekten überhaupt nicht erkannt wurden. Die LÖsung hierfür sieht wie folgt aus:


In den Materialeinstellungen des THD müssen Texturen und Spiegelungen abgeschaltet werden und stattdessen "Spiegelung" und " Reflektionsmap" eingeschaltet werden. Bei "Spiegelung" muss die Opazität aktiviert werden (0%= unsichtbar). Bei "Reflexionsmap" wird die Intensität der Spiegelung im Rendering festgelegt. Die Einstellung "Spiegelung" muss in der Materialeinstellung deaktiviert werden, da ansonsten die Einstellung "Opazität" abgeschaltet wird, was (siehe oben) nicht der Fall sein darf. POV-Ray wählt bei aktiver Textur anscheinend diese Textur mit 100% Opazität als Standard, da die ursprünglich eingesestellte Opazität ignoriert wird. IN diesem Fall hben dann die Glastische in der Schlafzimmer-Szene des THD keine Transparenz im POV-Ray-Rendering.


7.) Um Anomalien in POV-Ray zu vermeiden, sollte vor unmittelbar dem Export der THD-Szene nach PV-Ray im THD die Funktion "Schatten berechnen" durchgeführt werden.


Aufbau einer POV-Ray-Datei


Eine POV-Ray-Datei ist in mehreren Teilen aufgebaut. Am Anfang stehen die Renderangaben, dann folgen die Angaben über Hintergrund, Kamera und die Lichtquwllwn. Danach folgen Angaben über die Objekte (Position im Raum, Farbe etc.), die verwendeten Texturen mit Pfadangaben und am Ende schließlich die Mateialangaben mit den Materialeigenschaften (matt, spiegelnd, Transparent etc.). Die in der THD-Szene verwendeten Objektnamen werden von POVRay nicht übernommen.


POV-Ray ist ein reiner Renderer und beinhaltet keinen eigenen 3D-Modellierer. Zur Generierung von Modellen können externe Werkzeuge über die entsprechende Schnittstelle eingesetzt werden. Verwendet wird eine eigene Sprache, die C/C++-Derivat ist. Das bedeutet, dass die gesamte Szene einschließlich der Objekte in einer Zsenenbeschreibungssprache dargestellt wird. Gerendert wird mit Ray-Tracing und Radiosity. Alles also sehr abstrakt und an eine Prgrammierspreache im Zeilenkommando-Editor erinnernd.